DIE HEIMATGESCHICHTE DER TREBBINER ORTSTEILE

Vom Werden und Wachsen - Archiv zur Historie

 
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Ortsschild Lüdersdorf

 

Denkmäler


Kriegerdenkmal 1. Weltkrieg

Text und Fotos: Jörg Roschlau


Das Kriegerdenkmal 2023

Das Kriegerdenkmal 2023

 

Postkarte mit dem Kriegerdenkmal

Postkarte von Lüdersdorf

 

Notiz im Teltower KreisblattNotiz im Teltower Kreisblatt

Inschrift (1)


Es steht "Im Rundling" sichtbar und wuchtig für alle, das Lüdersdorfer Kriegerdenkmal für den 1. Weltkrieg.
Es hat den Sturm der Zeit überstanden. Vor 101 Jahren, am 4. Juni 1922, wurde zur Erinnerung an die im Weltkrieg Gefallenen ein Denkmal enthüllt. Die Gemeinde sammelte für dieses Monument 24.000 Mark. An diesem Tag um 15.00 Uhr versammelten sich alle Vereine und marschierten, wie es in der Kaiserzeit üblich war, mit Musik und Fahnen auf den Festplatz.
Zu diesem Festakt erschienen viele hiesige Bewohner und umliegender Dörfer. Die Begrüßungsrede vollzog Albert Wuthe, die Weiherede für die im Krieg gefallenen Lüdersdorfer hielt Herr Pfarrer Trilose. Durch Gedichts- und Gesangsvorträge des Männer-, Frauen- und Kinderchores fand eine würdige, weihevolle Ausgestaltung der Feier statt.
Das Denkmal ist errichtet von Steinmetz Brademann aus Trebbin.
Besonders nach der Wende 1989 fand die Pflege und Wartung des Mahnmals durch die Lüdersdorfer statt.
Auf Initiative des Heimatvereins wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadt Trebbin 2021 eine neue Absperrkette angebaut.

Inschrift (5)

Inschrift (2)

Inschrift (3)

Inschrift (4)

Die Inschriften

 


Albert-Wuthe-Denkmal

Text und Fotos: Jörg Roschlau


Ulrich Zamaitat, Brunhild Ulm (geb. Wuthe) präsentiert die Denkmalplatte, Joachim Bergemann v.l.n.r.Es war ein bewegender Moment, als am Freitag, den 29.06.2007 um 18.30 Uhr im Rahmen eines Festaktes zur der 650-Jahrfeier von Lüdersdorf  der Gedenkstein von Albert Wuthe enthüllt wurde.

Im Beisein der Familie, vieler Lüdersdorfer und Gäste würdigte der Ortsvorsteher Horst Schulze in seiner Festrede das Wirken des Heimatforscher Albert Wuthe über Lüdersdorf. Willi Ulm nutzte die Möglichkeit sich im Namen der Familie für die Ehrung seines Schwiegervaters zu bedanken.

Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr übernahmen die ehrenvolle Aufgabe, bei der Enthüllung des Denkmals Spalier zu stehen. Umrahmt wurde die Feier mit einer musikalischen Darbietung des Gesangverein Lüdersdorf e.V. 

Den Stein/Findling sowie die Transportkosten stellte  Bernd Lehmann zu Verfügung. Die Gedenktafel aus Messing fertigte der Gravuren-Meister Ulrich Zamitat aus Trebbin an. Für dieses Denkmal sammelten die Lüdersdorfer 600 Euro.

 

Albert-Wuthe-Gedenkstein

Albert-Wuthe-Gedenktafel

 

Die Familie und Angehörige von Albert Wuthe

Ortsvorsteher Horst Schulze hält die Festrede

Willi Ulm enthüllt die Albert-Wuthe-Denkmaltafel

Willi Ulm bedankt sich für die Ehrung seines Schwiegervaters Albert Wuthe

Joachim Bergemann, Thomas Berger und Dr. Birk v.l.n.r.

Lüdersdorfer Gesangsverein e.V.

Der Gedenkstein

Herbststimmung im Rundling mit Gedenkstein

 

 


Lüdersdorfer Häusergeschichten

Jörg Roschlau

 

Geht man heute bei einem Spaziergang durch unser Dorf sieht man an der alten Schule, am Haus der Vereine, am Schützenhaus, an der Friedhofskapelle jeweils eine Informationstafel mit deren Geschichte stehen. Zusätzlich ist ein QR-Code vorhanden, mit dem man über einen Link auf unsere Lüdersdorfer Geschichtswebseite kommt. So hat jeder die Möglichkeit mehr über dieses Gebäude zu erfahren. 

Im April 2024 wurde im Rahmen dieser Initiative eine weitere Häusertafel über Albert Wuthe vor seinem elterlichen Haus mit seinen Enkeln enthüllt.

In der nächsten Zeit sind weitere historische Tafeln geplant!

 

 Gedenktafel für Albert Wuthe 2024 enthüllt