DIE HEIMATGESCHICHTE DER TREBBINER ORTSTEILE

Vom Werden und Wachsen - Archiv zur Historie

 
Trebbin Blick vom Kirchturm ©Jörg RoschlauHistorische Aufnahme: Blick auf Trebbin vom Löwendorfer BergMarktplatz Trebbin mit Rathaus ©Antje Püpke

Trebbin

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Trebbin Luftbild 2020

Luftbild der Stadt Trebbin und Umgebung aus dem Jahr 2020

 

Die Geschichte der Stadt Trebbin in Zahlen

 

13. Jahrhundert

1213  wird Trebbin erstmals in einer Urkunde des Bischofs zu Brandenburg erwähnt.

1232  erhielt Trebbin zum Zeichen der städtischen Würde ein Wappen mit dem Schachbrett.


14. Jahrhundert

1315  erhielt die Stadt selbständige Gerichtsbarkeit, somit das Stadtrecht.

1317  brannte die Burg „durch sein eigenes Feuer“ des Besitzers Werner v. Arneburg.

1375  erhielt Trebbin ein Markgräfliches Obergericht.

1400  Bau der Hospitalkirche außerhalb der Stadt, dem noch heute ältesten Gebäude von Trebbin.


15. Jahrhundert

1450  gehörten 17 Dörfer der Zauche aus den Vogteien Treuenbrietzen und Beelitz zur Vogtei zu Trebbin.


16. Jahrhundert

1534  wütete die Pest in Trebbin.

1543  wurde die Sankt-Marienkirche in Folge der Reformation evangelisch.

1565  großer Stadtbrand übrig blieben die Kirche, Schule, das Pfarrhaus und 3 Häuser.

1566  wütete wiederum die Pest in Trebbin.

1593  brannten 45 Scheunen in Trebbin ab.


17. Jahrhundert

1648  lebten nur 25 Bürger in Trebbin. Das war nach Ende des Dreißigjährigen Krieges.


18. Jahrhundert

1719  standen in Trebbin 132 Häuser.

1722  standen in Trebbin 119 Häuser.

1730  standen in Trebbin 139 Häuser. Es lebten hier 885 Einwohner.

1745  standen in Trebbin 154 Häuser.

1772  standen in Trebbin 162 Häuser.

1800  standen in Trebbin 184 Häuser und lebten 1156 Einwohner.

 

Stadt Trebbin Stadtplan um 1800

Die Stadt Trebbin um 1800

 


19. Jahrhundert

1801  standen in Trebbin 189 Häuser und 52 Scheunen.

1808  Einführung der Städteordnung und dadurch das Recht zur Selbstverwaltung.

1819  gab es 153 Hausbesitzer.

1840  standen in Trebbin 178 Häuser. Es gab 1670 Einwohner.

1850  standen in Trebbin 193 Häuser 1764 Einwohner

1900  standen in Trebbin 354 Häuser 3485 Einwohner


20. Jahrhundert

1911  Die Stadt Trebbin mit den Landgemeinden und Gutsbezirken:

Ahrensdorf, Blankensee, Christinendorf, Gadsdorf, Genshagen, Glau, Gröben, Großbeuthen, Jütchendorf, Kerzendorf, Kleinbeuthen, Kleinschulzendorf, Kliestow, Löwenbruch, Löwendorf, Lüdersdorf, Mietgendorf, Neuendorf, Nunsdorf, Schönhagen, Siethen, Stangenhagen, Thyrow, Wendisch Wilmersdorf, Wietstock
1926  Zum Amtsgericht Trebbin gehörten:
Trebbin, Christinendorf, Gadsdorf, Gemeinde und Gut Genshagen, Gemeinde und Gut Gröben, Gemeinde und Gut Großbeuthen, Jütchendorf, Gemeinde und Gut Kerzendorf, Kleinbeuthen, Kleinschulzendorf, Kliestow, Gemeinde und Gut Löwenbruch, Lüdersdorf, Gut Lenzburger Forst, Neuendorf (Wiesenhagen), Nunsdorf, Gemeinde und Gut Siethen, Thyrow, Gemeinde und Gut Wendisch Wilmersdorf, Wietstock

1933  Die Tätigkeit der Kreisfürsorgeschwester umfasst außer Trebbin folgende Gemeinden:

Ahrensdorf, Christinendorf, Fahlhorst, Gadsdorf, Genshagen, Gröben, Großbeuthen, Jütchendorf, Kerzendorf, Kleinbeuthen, Kleinschulzendorf, Kliestow, Löwenbruch, Ludwigsfelde, Lüdersdorf, Neuendorf bei Trebbin, Nudow, Nunsdorf, Philippsthal, Schenkendorf bei Großbeeren, Schöneweide, Siethen, Sputendorf bei Großbeeren, Struveshof, Thyrow, Wendisch Wilmersdorf, Wietstock und Gutbezirksteil Lenzburger Forst.

1939  hatte Trebbin 4063 Einwohner.

 

Stadt Trebbin um1950

Trebbin in den 1950-ziger Jahren. Die Umrisse der mittelalterlichen Stadt sind im Stadtzentrum noch gut erkennbar. (© ....)

 

1974  Am 18.01.1974 erfolgte die Gründung des Gemeindeverbandes Trebbin mit den Gemeinden Blankensee, Christinendorf, Glau, Klein Schulzendorf, Kliestow, Löwendorf, Lüdersdorf, Schönhagen, Stangenhagen, Wiesenhagen und der Stadt Trebbin.

1976  erfolgt die Eingemeindung von Löwendorf in die Stadt Trebbin.

 

Luftbild Trebbin 1992

Luftbild der Stadt Trebbin aus dem Jahr 1992 (© ....)

 

1992  bildete sich das Amt Trebbin aus den Gemeinden des ehemaligen Gemeindeverbandes sowie den Gemeinden Thyrow, Groß- und Kleinbeuthen und Märkisch-Wilmersdorf.

1997  Zum 31. Dezember 1997 wurde die Gemeinde Thyrow mit den Ortsteilen Christinendorf, Großbeuthen gebildet.
Ortsteile von Trebbin wurden Glau, Kliestow und Wiesenhagen sowie Blankensee und Stangenhagen wie auch Klein Schulzendorf

1998  Seit September 1998 gibt es wieder die Stadtverwaltung Trebbin mit einem hauptamtlichen Bürgermeister, Thomas Berger, welche als geschäftsführende Verwaltung für die Stadt Trebbin mit seinen Ortsteilen und den Gemeinden Thyrow, Lüdersdorf und Schönhagen tätig wird.


21. Jahrhundert

2003  Mit der Kommunalwahl im Oktober 2003 wurden die Gemeinden Lüdersdorf, Thyrow und Schönhagen aufgrund des Gesetzes zur Gemeindeneugliederung im Land Brandenburg als Ortsteile in die Stadt Trebbin eingegliedert.

2020  Heute besteht die Stadt Trebbin aus der Kernstadt Trebbin und den 13 Ortsteilen. In Trebbin leben insgesamt 9726 Einwohner. (Stand 31.12.2019)

 

 

 
Blick auf Christinendorf ©Jörg RoschlauKleinbeuthen ©Jörg RoschlauStangenhagen - Winterliche Impressionen ©Jörg RoschlauIllusionsmalerei in Thyrow ©Gunnar PommereningPontonbrücke in Großbeuthen ©Gunnar PommereningHummel ©Jörg RoschlauMohnfeld ©Jörg RoschlauFeldweg in Kliestow ©Gunnar PommereningThyrow ©Gunnar PommereningKleinbeuthen - An der Nuthe ©Jörg RoschlauSchloss Schönhagen ©Gunnar PommereningFlugplatz Schönhagen ©Gunnar PommereningKlein Schulzendorf - Denkmal für die im Krieg Gefallenen ©Jörg RoschlauStangenhagen im Spiegel ©Jörg RoschlauMärkisch Wilmersdorf mit Kirche ©Jörg RoschlauDer Vogelbeobachtungsturm in Stangenhagen ©Jörg RoschlauHerbst ©Jörg RoschlauSpielplatz in Wiesenhagen ©Gunnar PommereningPfefferfließ in Stangenhagen ©Jörg RoschlauOrtsmitte Stangenhagen ©Gunnar PommereningModernes Wohnen in Thyrow ©Gertrud KlattInnenhof der Kulturscheune Thyrow ©Gertrud KlattPusteblumen ©Jörg Roschlau